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  • Corinna

Equitron-Hilfe für das Pony-Team: Gloria's Geschichte



Vor fast fünf Jahren wurde bei meiner Fjordstute Gloria eine Hufrollenproblematik diagnostiziert. Zu diesem Zeitpunkt war sie 21 Jahre alt. Das Ziel war, sie so gut es geht zu stabilisieren. Das war leider äußerst schwierig. Vor allem das erste Jahr war ein Auf und Ab.


Dank eines sehr guten Hufschmiedes und dem Training an der Hand konnten wir Gloria zumindest im Schritt stabilisieren. Für mein bewegungsfreudiges Pony ist Schritt allein aber nicht genug. Ich konnte mich mit diesem Ergebnis also nicht zufrieden geben. Gloria wollte sich nach wie vor in allen drei Gangarten frei bewegen.

Ich habe so einiges ausprobiert, aber eine wesentliche Verbesserung war nicht zu sehen. Der Trab war nicht immer taktrein und wenn sie über die Wiese galoppierte, bekam ich fast einen Herzinfarkt. Die Unsicherheit auf den Beinen konnte man deutlich sehen.


Durch Zufall habe ich vor etwa einem Jahr erfahren, dass in unserem Nachbarort bei Isabel von Pferdegesundheit Laumann ein Equitron-Gerät eingezogen war. Ich nahm sofort mit Isabel Kontakt auf, die sich sehr zeitnah bereit erklärte, Gloria zu behandeln. Da ich schon viel ausprobiert hatte, rechnete ich nicht mit dem großen Durchbruch, doch schon nach der ersten Behandlung sah man eine unglaubliche Verbesserung. Mein Pony konnte am gleichen Abend taktrein geradeaus traben. Dabei waren ihre Tritte sehr zielsicher und wesentlich stabiler. Ich war unglaublich erleichtert und Gloria sehr zufrieden.


Wir blieben in der ersten Zeit sehr engmaschig mit der Behandlung am Ball und nach und nach stabilisierten sich Trab und Galopp wieder. Die Behandlungen mit dem Equitron haben meinem Pony unglaublich viel Lebensqualität zurückgegeben und mein Herzinfarktrisiko bei den für sie typischen Eskapaden ist seitdem erheblich gesenkt :)

Mittlerweile behandelt Isabel sie nach Bedarf, aber dennoch regelmäßig um den Status Quo zu halten. Es lohnt sich, in der ersten Zeit die kurzen Intervalle beizubehalten um dann schrittweise diese Intervalle auszubauen.


Ich hätte nie gedacht, dass dieses Gerät einen so großen Einfluss auf mein Pony haben könnte, aber ich bin froh, dass ich es damals ausprobiert habe. Wir standen immer am Rande der Frage, ob dieser Zustand für mein Pony überhaupt noch tragbar ist. Diese Frage ist nun weit weg. Mein Pony trabt, galoppiert, buckelt, steigt und quietscht wieder über den Paddock und die Wiese. Sogar bei Spaziergängen zeigt sie sich wieder genauso frech fröhlich wie früher. Ich bin unendlich froh, dass Isabel und ihr Equitron Teil meines „Pony-Teams“ ist.



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